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Du möchtest deine Ernährung umstellen? Du möchtest gesünder und ausgewogener essen, fühlst dich aber durch die vielen kursierenden Tipps, Tricks und Angebote überfordert? Dann bist du hier richtig! In den folgenden Zeilen haben wir für dich alles zusammengefasst, was du zum Thema Ernährungsumstellung wissen musst.

Was bedeutet es, seine Ernährung umzustellen?

Endlich wieder fitter und vitaler werden – Das ist dein Ziel? Dann denkst du sicher darüber nach, wie du jetzt optimal deine Ernährung umstellen kannst. Der Spruch „Du bist, was du isst“ trifft es ganz genau auf den Punkt, auch wenn er eventuell etwas abgedroschen erscheint. Wenn du anfängst nur noch frische und naturbelassene Lebensmittel zu dir zu nehmen, wirst du dich schnell von Tag zu Tag besser fühlen.

Auch wenn sich schlechte Ernährung meist erst nach Jahren niederschlägt: achte auf deinen Körper, wenn du dich träge fühlst. Durch eine effektive Ernährungsumstellung kannst du dein
Wohlfühlgewicht zurück erlangen, ganz ohne Kalorienzählen und Hungern. Als positiven Nebeneffekt gehören Hautunreinheiten der Vergangenheit an.

Lebensmittel für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung

Du möchtest deine Ernährung umstellen, bist aber noch unsicher bei der Lebensmittelauswahl?
Was darf man essen? Was sollte man besser vom Speiseplan streichen? Hierfür haben wir dir eine Liste mit den „DO’s und DON’Ts“ zusammengestellt. So kannst du dich super orientieren!

Lebensmittel, bei denen du beherzt zugreifen kannst:

  • Blattgemüse, wie z.B. Salate
  • jegliche Gemüsesorten
  • Obst (reif geerntet)
  • Trockenobst (in Maßen, als Ersatz für Süßes)
  • Kräuter, Samen und Saaten
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte
  • gekeimtes Getreide
  • frische Sprossen
  • Vollkornprodukte
  • stilles Wasser und ungesüßter Tee

    Lebensmittel, von denen du besser die Finger lässt:

    • Fast Food
    • Lebensmittel, die stark verarbeitet sind
    • Weißmehlprodukte
    • frittierte Lebensmittel
    • Bratwürste
    • stark zuckerhaltige Produkte
    • Ketchup & Mayo
    • Lebensmittel mit vielen Konservierungsmitteln
    • Softdrinks und Fruchtsäfte
    • Alkohol

    Tipps & Tricks für deine Ernährungsumstellung

    Ein gutes Frühstück

    Wenn du z.B. mit einem leckeren Müsli in den Tag startest, wird es dich bis zum
    Mittag satt halten. Je nach Saison und deinem persönlichen Geschmack, kannst du
    zusätzlich dein Lieblingsobst und/oder Nüsse mit hineingeben.

    Iss mehr Vollkornprodukte

    Versuche weitestgehend auf Weißmehlprodukte zu verzichten und iss stattdessen mehr Vollkornprodukte. Durch die vielen Ballaststoffe wird deine Verdauung angeregt und ein gut funktionierender Stoffwechsel ist ein wichtiger Faktor bei deiner Ernährungsumstellung.

    Streiche Zucker von deinem Einkaufszettel

    Wenn du beim Einkaufen auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel schaust, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit schockiert sein. Denn Zucker ist heute selbst in Produkten enthalten, wo du selbst nicht mit rechnest. Deine Bauchspeicheldrüse hat jedes Mal einen Haufen Arbeit, wenn du Zucker isst. Sie muss mehr Insulin produzieren, um deinen Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich zu bringen. D.h. sie hat keine Zeit, sich um die Fettverbrennung zu kümmern. Dabei ist es aber genau das, was du erreichen willst. Dein Körper soll Fett reduzieren.

    Vergiss nicht, ausreichend zu trinken

    Wenn du Kaffeetrinker bist, solltest du am besten auf grünen Tee am Morgen umsteigen, denn Kaffee erzeugt viel Säure. Ansonsten gilt: Trinke so viel wie möglich Wasser und meide so gut es möglich ist Alkohol, Softdrinks und Fruchtsäfte.

    Verzichte weitestgehend auf Fett

    Auch wenn es viele nicht wissen: ein gesunder Salat kann zu einer regelrechten
    Kalorienbombe werden, wenn man zu großzügig mit dem Öl umgeht. Sei sparsam und verwende für Salate am besten ein hochwertiges Olivenöl. Für heiße Gerichte eignet sich z.B. Kokosöl.

    Behalte die Kohlenhydrate im Auge

    Unser Tipp: Nimm Kohlenhydrate am besten nur morgens und eventuell noch am Mittag zu dir, denn da kann der Körper sie noch am besten verarbeiten. Abends solltest du jedoch besser auf sie verzichten und stattdessen zu viel Gemüse und Salat greifen. Um sich nicht ständig aufs Neue motivieren zu müssen oder wieder und wieder Rückschläge einzustecken, ist es bei einer Ernährungsumstellung wichtig, dass du dir Zeit gibst. Du wirst nicht über Nacht erfolgreich und genauso wenig wirst du von einem Tag auf den anderen schlank und sportlich.

    Man kann nicht von heute auf morgen seine komplette Ernährung umstellen und die Gewohnheiten abstellen. Fange deshalb klein an. Vielleicht startest du damit, Weißmehlwaren durch Vollkornprodukte zu ersetzen. Wenn du das geschafft hast, kannst du überlegen, ob du es wagen möchtest, weitestgehend auf Zucker zu verzichten. Wenn du anfängst, dein Leben nach und nach umzustellen, werden die neuen Essgewohnheiten bald zu deiner neuen Gewohnheit und du wirst dich stetig besser fühlen, je länger du dich gesund ernährst. Du musst keine Angst haben, dass du jetzt für immer auf all deine Lieblingsgerichte verzichten musst. So lange es bei einem „Schlemmertag“ bleibt, ist das überhaupt kein Problem.

    Die Vorteile einer Ernährungsumstellung

    Wenn du dich gesund ernähren willst, heißt das nicht, dass du von nun an nur noch Obst und Gemüse essen darfst. Es bedeutet vorwiegend, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren.

    Was macht eine gesunde Ernährungsweise aus?
    Sie sollte:

    • deine Bedürfnisse hinreichend decken
    • alle in den Lebensmitteln enthaltenden Nährstoffgruppen abdecken
    • ausgewogen sein
    • von schädlichen Toxinen oder Mikroorganismen frei sein
    • vielfältig sein – Vielfalt aus den verschiedenen Lebensmittelgruppen ist wichtig

    Eine gesunde Ernährung ist nicht zu vergleichen mit einer schnellen Diät. Du solltest nicht nur im Sinn haben Gewicht zu verlieren, sondern auch an die Gesundheit deines Körpers denken. Der selbstständige Gewichtsverlust ist immer die Folge einer gesunden Ernährung, aber nicht das hauptsächliche Ziel. Ein gesundes Essverhalten verbessert maßgeblich deine Gesundheit. Es verhindert die Entwicklung von chronischen Krankheiten, stärkt dein Immunsystem, verbessert dein Hautbild und bekämpft z.B. auch metabolische Probleme. Eine Umstellung reduziert ebenso die Auswirkungen von Krankheiten, wenn du sie gut an deine Bedürfnisse anpasst kann es dazu kommen. Natürlich ist eine individuelle Anpassung immer notwendig, aber eine Ernährungsumstellung hat allerdings immer einen positiven Effekt.

    Ernährung umstellen – die Nachteile

    Welche Nachteile hat eine Veränderung der Essgewohnheiten?

    Fakt ist: Ergebnisse zeigen sich nur langsam! Zwar bewirkt eine ungesunde Diät ein schnelles Minus auf der Waage, doch sind die Kilos durch dem bekannten Jojo-Effekt rasch wieder präsent und oftmals mit mehr als zuvor. Daher ist es für den Erfolg besonders wichtig, Geduld aufzubringen.

    Keine Zeit für faule Ausreden! Ja, seine Essgewohnheiten umzustellen benötigt zu Beginn ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Zeit. Mittlerweile befinden sich in Büchern und im WorldWideWeb eine große Auswahl an Rezepten, die sich innerhalb von 10 bis 30 Minuten zubereiten lassen. Es bleibt eine Gewohnheitssache, die sich sehr gut in euer Leben integrieren lässt, d.h. wenn ihr es wirklich wollt!

    Fazit

    Wie du erfahren konntest, eine Ernährungsumstellung ist ein langer Prozess. Behalte deinen Plan im Blick, dem Körper etwas Gutes zu tun. Fange deswegen mit kleinen Schritten an und arbeite dich so Stück für Stück durch bis zu deinem Endziel. Jeder muss für sich ein gutes Maß finden, es gibt nicht „die perfekte Ernährungsform“! Hilfreich ist es, wenn du selbst kochst, dann weißt du in jedem Fall auch immer genau, was in deinen Speisen enthalten ist. Ausgewogen ist hier außerdem die Devise. Arbeite mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen und esse „bunt“, dann bist du auf einem sehr guten Weg.

    Weitere Informationen für eine gesunde und ausgewogene Ernährung unter:https://www.dge.de/